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(K)ein Nacken Mit Macken

Egal ob E-Mails checken, die neuesten Nachrichten verfolgen, chatten oder auf den unzähligen sozialen Netzwerken stöbern. Durchschnittlich greift jeder dafür bis zu 1.500 mal pro Woche zu seinem Smartphone, das heißt: 214 mal pro Tag! Durch den ständigen Blick nach unten aufs Display hat sich in den letzten Jahren ein Krankheitsbild entwickelt, dessen Folge Kopf- und Nackenschmerzen sowie eine schlechte Haltung sind. Der sogenannte Handy-Nacken. Doch jetzt heißt es: Kopf hoch! Denn Rettung in Form von gezieltem Training naht!

Ein Kleinkind im Nacken

Was die Wenigsten wissen: Durch das vornüber gebeugte Tippen im Smartphone oder auf dem Tablet setzen wir unseren Nacken enormen Belastungen aus. Unser Kopf wiegt im Durchschnitt vier bis sechs Kilogramm. Je tiefer er nach unten gebeugt wird, desto stärker wird er auch belastet. Wer auf sein Mobilgerät blickt, neigt den Kopf zumeist um ca. 45 Grad. Dadurch wirken Kräfte von knapp 30 Kilogramm auf unseren Nacken, was in etwa dem Gewicht eines 6-jährigen Kleinkindes entspricht. Immer öfter ist die schmerzhafte Folge ein so genannter Handy-Nacken, der sich nicht nur unschön auf unsere Haltung auswirkt, sondern meist auch schmerzhafte Konsequenzen mit sich bringt.

Betroffene leiden vor allem unter regelmäßigen Kopfschmerzen und Nackenverspannungen. Aber auch massive Bandscheibenschäden können daraus resultieren.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele einer sitzenden Tätigkeit vor dem Computer nachgehen und ihre Wirbelsäule daher noch mehr belasten. Diese sehr einseitige Belastung lässt die Schultern nach vorne fallen, die Brustmuskeln verkürzen und der Nacken verspannt. Lassen sich am Arbeitsplatz noch ergonomische Veränderungen einführen, die zu einer verbesserten Sitzposition führen und den Rücken entlasten, so ist dies bei der Nutzung von Smartphones oder Tablets nicht möglich. Hier hilft vor allem eins: Gezieltes Training!

 

 

 

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Richten Sie sich auf!

Das richtige Rückentraining, nämlich eine Kombination aus Krafttraining, Faszientraining und Beweglichkeitstraining, kann in den meisten Fällen die Fehlhaltung des Rückens vollständig korrigieren und die entstandenen Beeinträchtigungen im Nacken auflösen – es lohnt sich also aktiv zu werden.

Der Schwerpunkt Ihres Trainings sollte dabei aber nicht auf vermehrter Belastung durch zusätzliches Gewicht liegen, sondern auf der Wiederholungszahl und der Regelmäßigkeit. Am besten integrieren Sie entsprechende Übungen fest in Ihren Trainings-Alltag. Ganz wichtig ist die korrekte Ausführung der Übungen. Deshalb sollten Sie sich immer von einem unserer geschulten Trainer einweisen lassen.

Im Alltag wird es Ihnen Ihre Rücken- und Nackenmuskulatur danken, wenn Sie zwischendurch immer mal wieder eine kurze PC Pause einlegen, sich kurz stretchen und etwas bewegen. Verzichten Sie doch ab und zu auch mal auf das Smartphone oder Tablet und genießen Sie wieder etwas mehr vom Leben offline. Das wird Ihnen nicht nur Ihr Nacken, sondern auch Ihr Kopf danken.